Wechseljahre
Hormonersatz-Therapie (HRT)
Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen — bei mittlerer bis starker Symptomatik ist HRT die wissenschaftlich am besten belegte Therapie. Wir besprechen mit dir, was passt.

Was ist HRT
Hormonersatztherapie ergänzt die Hormone (Östrogen, ggf. Progesteron), die in den Wechseljahren absinken. Sie ist heute deutlich besser verstanden als in den 2000ern — wenn richtig dosiert, überwiegt der Nutzen bei vielen Frauen klar.
Verabreichung wahlweise oral (Tablette), transdermal (Pflaster/Gel) oder lokal (vaginal). Transdermal hat das geringste Thrombose-Risiko.
Worauf achten
Wann HRT sinnvoll sein kann
- Hitzewallungen / Nachtschweiß (das Hauptindikation)
- Schlafstörungen
- Stimmungsschwankungen
- Konzentrationsprobleme
- Trockene Schleimhäute
- Schmerzen beim Sex
- Gelenkschmerzen
- Vermehrte Blasenentzündungen
Therapie
Therapie-Optionen
Bei Frauen mit Gebärmutter. Schützt die Gebärmutterschleimhaut vor Überstimulation.
Nur bei Frauen ohne Gebärmutter (nach Hysterektomie).
Geringeres Thrombose- und Schlaganfall-Risiko als Tabletten. Heute oft Erstwahl.
Wichtig
Wann HRT NICHT geeignet ist
- Aktuelle / frühere Brustkrebs-Diagnose
- Aktive Thrombose oder Lungenembolie
- Unklare Vaginalblutung
- Schwere Lebererkrankung
- Bekannte Östrogen-abhängige Tumoren
Rezept-Gebühr
Einmalig pro Anliegen. Medikamenten-Kosten werden direkt von der Versandapotheke abgerechnet.
FAQ
Häufige Fragen
Bei länger als 5 Jahren kombinierter HRT geringfügig erhöht (ca. 1 zusätzlicher Fall pro 1000 Frauen pro Jahr). Bei kurzer Anwendung kaum messbar. Aktuelle Studien sind beruhigender als die WHI-Studie 2002.
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